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Leben im Wohnmobil | DIY Camper Ausbau | Minimalismus

Camper Ausbau – Unser Weg zum DIY Wohnmobil

Wir hatten eigentlich keine Ahnung von Autos. Und schon gar nicht davon einen Transporter auszubauen. Alles was das Fahren, Tanken und den Reifenwechsel überstieg, siedelte für uns irgendwo zwischen “das sieht aber kompliziert aus” und Magie.

Trotzdem wagten wir den Schritt und erfüllten uns den langjährigen Traum vom eigenen DIY Camper Ausbau.

DIY, also Do it yourself, ist dabei nicht nur Name, sondern auch Programm. Denn beim Ausbau unseres über 20-Jahre alten Citroen Jumpers war und ist uns besonders wichtig, so viel wie möglich selber zu machen.

Während sich der Van bzw. Transporter langsam aber sicher in ein Wohnmobil verwandelte, lernten wir fast jeden Tag etwas Neues dazu, z.B.: Rostbehandlung, Dämmung, Fenster-Einbau usw usw usw…

Nach etwa 1,5 Jahren war unser Camper Ausbau zu etwa 95% fertig. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, wie z.B. Auszüge in der Heckgarage. Auf jeden Fall aber nichts, was uns davon abhalten konnte ins “Vanlife” zu starten bzw. in unserem selbst ausgebauten Wohnmobil zu leben.

In diesem Beitrag blicken wir nun auf die Ausbauzeit zurück und erzählen Dir, was wir dabei lernen und welche Erfahrungen wir sammeln konnten.

Unser Camper Ausbau – Inhaltsverzeichnis

Unser Camper Ausbau – Vom Transporter zum selbst ausgebauten Wohnmobil

Unser Van Ausbau im Verlauf

Da wir ja keine Ausbau-Profis waren bzw. sind, hat natürlich auch nicht immer alles sofort so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten. So mussten wir z.B. schon gleich am Anfang einen größeren Rückschlag wegstecken.

Der erste Versuch einen Camper auszubauen

2018 wollten wir nicht mehr länger nur vom Camper Ausbau träumen, sondern Nägel mit Köpfen machen. Also plünderten wir unsere hohe Kante und durchsuchten das Internet nach einem passenden Kastenwagen für unser Projekt.

Klingt eigentlich ganz einfach, war es aber gar nicht. Denn anders als erwartet, waren gute Angebote ziemlich rar. Und wenn wir dann mal eines erblickten, war der Transporter auch schon wieder vergriffen…

Im Oktober 2018 hatten wir dann aber Glück (dachten wir zumindest) und fanden einen 13 Jahre alten Fiat Ducato. Diesen wollten wir nun in ein gemütliches Zuhause auf Rädern verwandeln.

Fiat Ducato für den Van Ausbau

Und obwohl die Temperaturen eher winterlich geprägt waren, kamen wir zunächst eigentlich ganz gut voran.

Leider bemerkten wir aber nach kurzer Zeit, dass der Ducato etwas Öl verlor. Bei einem alten Fahrzeug zwar nicht zwingend etwas Ungewöhnliches, wir fuhren sicherheitshalber aber trotzdem mal in die Werkstatt.

Das Ergebnis traf uns unerwartet und gefiel uns entsprechend gar nicht.

Der Transporter verlor nämlich nicht nur Öl, sondern auch Diesel… Eine Reparatur wäre zwar nicht unmöglich gewesen, hätte unsere finanziellen Reserven aber mehr als überfordert.

Das es doch so schlecht um den Ducato stand, hätten wir nicht gedacht. Aber so ärgerlich es auch war, unser Camper Ausbau Projekt verlangte einen Neustart.

Erfahrungen sammeln und Lehrgeld zahlen

Uns von dem Ducato zu trennen warf uns nicht nur in unserer Planung zurück, sondern kostete uns auch eine kleine Stange Lehrgeld. Trotzdem konnten wir viel durch diesen Rückschlag lernen.

Immerhin hatten wir ein gutes Übungsobjekt für das Thema Rostbehandlung. Und zusätzlich konnten wir erste Erfahrungen im Einbau eines Wohnmobil Fensters sammeln.

Bei den nächsten Transportern, die wir besichtigten, achteten wir zudem nun noch genauer auf “Kleinigkeiten”.

Worauf Du beim Kauf eines gebrauchten Kastenwagens achten solltest

Durch die vielen verschiedenen Vans und Transporter, die wir uns live oder im Internet angesehen haben, lernten wir im Laufe der Zeit, (vor der Kontaktaufnahme bzw. dem Kauf) auf bestimmte Dinge zu achten:

  • Wie sehen die Bremsscheiben aus? Sind diese rostig, oder sehen “komisch” aus, stand das Fahrzeug entweder längere Zeit, oder es gibt Probleme mit der Bremse.
  • Sieht der Motor feucht aus? Wenn der Motorblock feucht oder sogar nass aussieht, dann kann dies auf Probleme mit den Dichtungen hindeuten. Befindet sich unter dem Fahrzeug ein Ölfleck, auch wenn es nur ein kleiner ist, dann kann dies in der Reparatur später teuer werden.
  • Sieht der Motor für sein Alter zu gut aus? Der Motor kann aber auch aussehen, als wäre er gerade frisch geputzt und auf Hochglanz poliert worden. Leider kann genau das auch der Fall sein, wenn der Verkäufer z.B. einen sonst feuchten Motor vertuschen möchte.
  • Ist eine Probefahrt möglich? Eine Probefahrt sollte immer möglich sein und auch genutzt werden. Wenn ein Verkäufer sich hier quer stellt, dann lieber Finger weg.
  • Hat der Transporter noch TüV? Wenn der TüV schon seit längerer Zeit abgelaufen ist, kann daraus geschlossen werden, dass der Transporter schon längere Zeit nicht oder sehr wenig bewegt worden ist. Oft mögen Autos aber keine langen Standzeiten. Wenn der TüV erst kürzlich abgelaufen ist, oder demnächst abläuft, kann es ein Zeichen dafür sein, dass teure Reparaturen nötig sind um an eine neue Plakette zu kommen.
  • Wie alt sind die Reifen? Auf Autoreifen ist oft das Jahr ihrer Herstellung zu finden. Dies sollte möglichst nicht länger als zehn Jahre in der Vergangenheit liegen. Und zusätzlich sollten die Reifen noch über ausreichend Profil verfügen.
  • Wann wurde der Zahnriemen das letzte Mal gewechselt? Ein Zahnriemen sollte alle fünf bis zehn Jahre bzw. alle 60.000 bis 240.000 Kilometer gewechselt werden. Die Kosten für einen Wechsel liegen, je nach Fahrzeug und Werkstatt, im Durchschnitt zwischen 100 und 400 Euro. Wenn der Riemen also kurz vor seiner Verschleißgrenze steht, solltest Du diese Kosten mit einplanen.
  • Wie viele Kilometer hat der Transporter schon hinter sich? Ducatos, Sprinter, Jumper, Transits usw… sind echte Arbeitstiere und es finden sich nicht selten Angebote mit hohen Laufleistungen, jenseits der 400.000 Kilometer-Grenze. Wenn Du noch lange etwas von Deinem DIY Camper haben möchtest, sollte der Kilometerstand allerdings nicht zu hoch sein. Unser Ducato war mit seinen knapp 300.000 Kilometern z.B. schon ziemlich auf.
  • Wann kommt die Kupplung? Wenn Du während der Probefahrt feststellst, dass die Kupplung erst sehr spät kommt, z.B. wenn das Pedal schon fast ganz oben ist, dann solltest Du den Verkäufer darauf ansprechen. Im besten Fall muss nur das Kupplungsseil nachgezogen werden, aber es kann auch bedeuten, dass die Kupplung ausgetauscht werden sollte.
  • Wie rostig ist der Transporter? Rost ist zwar generell nichts Schlimmes, wenn es aber bereits Löcher gibt und / oder der Rost sich an ungünstigen Stellen eingenistet hat (Radkästen, Schweller), dann kannst Du später Probleme bekommen, wenn z.B. die nächste Hauptuntersuchung ansteht. Wenn Du also starke Roststellen bzw. Löcher findest, solltest Du schon etwas Zeit und / oder Geld für Schweißarbeiten einplanen. Leichter Rost lässt sich aber mit etwas Schleifen und Lackieren ganz einfach entfernen, wie Du in diesem Beitrag nachlesen kannst: Rostbehandlung beim Wohnmobilausbau.
  • In welchem Zustand ist der Fahrersitz / Sitzbezug? Häufiges Ein- und Aussteigen können den Fahrersitz einseitig abnutzen, so dass dort z.B. Risse entstehen. Für den Sitz selber ist es nicht so schlimm, es kann aber ein Hinweis darauf sein, dass das Fahrzeug immer nur für kurze Strecken bewegt wurde. Und das mag ein Dieselmotor gar nicht gerne. Wird dieser nämlich aufgrund kurzer Strecken nicht richtig warm, kann es dem Motor auf Dauer schaden.
  • Wie ist der Stand der Bremsflüssigkeit? Hat das Fahrzeug eine hydraulische Kupplung, wird diese meist auch hierüber mit der Hydraulikflüssigkeit versorgt. Ist der Stand niedrig kann dies auf verschlissene Bremsen, eine verschlissene Kupplung oder einen undichte Hydraulikleitung (Bremsen/Kupplung) hindeuten.
  • Wie sieht das Kühlwasser aus? Hat es eine ölige Konsistenz, kann dies auf eine defekte Zylinderkopfdichtung, oder sogar auf ein größeres Problem des Motors zurückzuführen sein.

    Vielen Dank an: DasLangeSuchen für die Ergänzung der beiden letzten Punkte in den Kommentaren.

Was Du schon vor dem Kauf Deines künftigen Campers beachten solltest, haben wir in diesem Beitrag für Dich zusammengefasst: So findest Du den richtigen Van für Deine Abenteuer

Camper Ausbau – Klappe die Zweite: Unser “neuer” Citroen Jumper

Wir waren also wieder ganz am Anfang und auf der Suche nach einem Transporter. Anders als beim ersten Mal hatten wir diesmal allerdings schon konkretere Vorstellungen davon auf welcher Basis wir unser Wohnmobil ausbauen wollen.

Welcher Transporter eignet sich für den Camper Ausbau?

Für den Ausbau eines Campers sind natürlich die Maße des Laderaums besonders wichtig. Immerhin bestimmen diese Zahlen ja die spätere Wohnfläche, ob Stehhöhe gegeben ist und z.B. auch ob das Bett quer eingebaut werden kann.

Zunächst hatten wir daher diese Kastenwagen in der näheren Auswahl:

Jumper, Ducato, Boxer ab ’06LängeBreiteHöhe
L2H23,12m1,87m1,93m
L3H23,71m1,87m1,93m
Renault Master
L3H23,73m1,77m1,89m

Warum es gerade diese Transporter waren, haben wir im Beitrag “Welcher Kastenwagen eignet sich für den Ausbau zum Wohnmobil?” zusammengefasst.

Am Ende entschieden wir uns dann aber doch für ein anderes bzw. älteres Modell.

Ein 20-Jahre alter Citroen Jumper wird zum DIY Camper

Mitte März 2019 war es dann endlich soweit… also wieder. Wir entdeckten einen 20-Jahre alten Citroen Jumper und machten uns sehr spontan (am Freitag um 22 Uhr sahen wir die Anzeige und am Samstag um 7 Uhr saßen wir im Auto) auf die 500 Kilometer lange Reise nach Würzburg um einen Blick auf den Transporter zu werfen.

Noch am selben Tag unterschrieben wir den Kaufvertrag und freuten uns, dass der Camper Ausbau ENDLICH weitergehen konnte. Wir mussten zwar noch einen Monat warten, bis wir unseren Jumper abholen konnten, aber in Sachen Geduld waren wir ja zum Glück inzwischen geübt.

Auch interessant: So findest Du den richtigen Van für Deinen Ausbau

DIY Camper Roomtour – Das ist unser Jean

Seit September 2020 leben wir nun schon in unserem selbst ausgebauten Wohnmobil und der ganze Ärger vom Anfang ist längst vergessen.

Natürlich möchten wir Dir jetzt auch zeigen, wie der gute Jean (so haben wir den Citroen Jumper getauft) fertig ausgebaut aussieht. Und was bietet sich dafür besser an als eine kleine Roomtour?

In diesem Blogbeitrag stellen wir Dir unseren Van Ausbau ausführlich vor: Roomtour – Das ist unser selbst ausgebauter Camper

Als Video gibt es die Vorstellung natürlich auch. Mit einem Klick auf das folgende Bild öffnet sich die Tour in einem neuen Fenster bei YouTube:

Van Ausbau - DIY Camper Roomtour - Jean

Unser Camper Ausbau – Schritt für Schritt

Unseren Camper Ausbau haben wir natürlich Schritt für Schritt im Blog begleitet. Hier kannst Du die einzelnen Beiträge nachlesen:

Unser DIY Camper entsteht

In der Galerie kannst Du den Ausbau unseres DIY Campers Bild für Bild mitverfolgen:

  • Der Ausbau unseres DIY Campers beginnt
  • Rostbehandlung im Innenraum
  • Rostbehandlung auf dem Dach
  • Löcher für das Seitenfenster bohren
  • Das Dachfenster einbauen
  • Unser DIY Camper mit beiden Dachfenstern
  • Unser DIY Camper von der Seite
  • Bodenplatte einbauen
  • Decke isolieren
  • Seitenwände isolieren
  • Garage vorbereiten
  • Die Radkästen werden verkleidet
  • Kleine Pause
  • Das Bett entsteht
  • Die Matratze zuschneiden
  • Das Bett im Härtetest
  • Das Bett in unserem DIY Camper
  • Verkabelung im Innenraum
  • Cathi sägt die Seitenwände der Duschkabinen aus
  • Die erste Duschkabinenwand ist eingebaut
  • Der Küchenblock
  • Cathi schraubt die Deckenverkleidung an
  • Flo schraubt die Deckenverkleidung an
  • Heckansicht unseres DIY Campers
  • Volle Konzentration beim Verlegen der Kabel
  • Unser DIY Camper im Wandel der Zeit
  • Jean vorher und Stand Oktober 2019
  • Cathi und Flo bauen aus
  • Unser Jean mit Deckenverkleidung
  • Unser DIY Schlafzimmer
  • Unsere DIY Spüle
  • Hängeschrank im DIY Camper
  • Stromkasten im Podest
  • DIY Camper Stromversorgung
  • Hängeschrank einstellen
  • Es werde Licht
  • Unser Zwirbeljean von der Seite
  • Das Schlafzimmer im DIY Camper
  • Küchenschrank im Selbstausbau
  • DIY Klapptisch
  • Gaskasten bauen
  • Gaskasten Konstruktion
  • Gaskasten abdichten
  • DIY Camper - Küche und Esszimmer
  • Ein Hängeschrank für die Küche
  • DIY Van Kitchen
  • Hängeschränke optimieren
  • Hecktüren verkleiden
  • Unser DIY Camper Ausbau
  • Ein warmer Sommerwind streift durch den DIY Camper
  • Unsere Trockentrenntoilette
  • Zu Besuch bei den Busbastlern
  • Ide Küche ist fertig
  • Vorher - Nachher - 2019 vs 2020
  • Die Küche nach dem Einzug

Tipps für Deinen Camper Ausbau

Welches Material braucht man für den Camper Ausbau?

Wir haben hauptsächlich Holz verwendet. So ein Camper braucht aber natürlich noch etwas mehr als nur Wandverkleidungen und leere Möbel.

Damit Du Dir einen Überblick davon verschaffen kannst, haben wir alle Werkzeuge und Materialien, die wir für unseren Ausbau verwendet haben (inkl. Elektrik, Spüle, Gaskochfeld usw…) in diesem Blogbeitrag aufgelistet: Werkzeug und Material für den Van Ausbau

Welches Holz haben wir für den Ausbau verwendet?

Für die Wandverkleidungen (auch für die Decke) haben wir Fichtenholz Leisten mit Nut und Feder verwendet. Weil wir im Vorfeld aber oft gelesen hatten, dass manche Prüfstellen bei der späteren Abnahme Probleme damit haben könnten (Splittergefahr), haben wir uns vorab per Mail mit unserem Prüfer in Verbindung gesetzt und gefragt, ob es aus seiner Sicht O.K. wäre.

Das würden wir Dir bei Unsicherheiten übrigens immer empfehlen. Lieber einmal zu oft bei TÜV, DEKRA, GTÜ usw… nachfragen, als nachher ohne Wohnmobilzulassung wieder vom Hof fahren zu müssen.

Die Möbel bzw. deren Gerüste haben wir aus Konstruktionsholz gebaut und dann mit Multiplex-Platten in 9mm Stärke verkleidet.

Für Trennwände, die möglichst stabil sein sollten, z.B. zwischen Küche und Schlafzimmer, haben wir dickere Holzplatten verwendet.

Was für eine Bodenplatte haben wir verwendet?

Ursprünglich wollten wir eigentlich OSB-PLatten verwendet. Da in diesen aber oft Formaldehyd enthalten ist, machten wir uns auf die Suche nach etwas verträglicherem für unsere Gesundheit und sind auf LivingBoard gestoßen.

In diesem Blogbeitrag haben wir beschrieben was für uns gegen OSB und für LivingBoard sprach: Die richtige Bodenplatte für den Wohnmobilausbau

Welche Kabel eignen sich für den Camper Ausbau?

Die Elektrik im Camper ist oft ein heikles Thema. Zwar ist die Bordspannung mit knapp 12 – 15 Volt jetzt nicht gefährlich hoch, dafür fließen mitunter aber ziemlich hohe Ströme.

Und damit die Verkabelung der einzelnen Geräte nicht als Glühdrähte fungiert, gibt es ein paar Dinge, die beachtet werden möchten:

  • Zum Einen dürfen keine Kabel mit starren (also z.B. nur einer einzelnen) Adern zum Einsatz kommen (die könnten durch die Vibrationen beim Fahren brechen)
  • Leitungen sollten immer aus Kupfer sein
  • Die Kabel sollten für die Nutzung im KFZ-Bereich vorgesehen sein
  • Der Kabelquerschnitt muss zur Stromstärke passen

Für Letzteres haben wir einen passenden Blogbeitrag inklusive Rechner geschrieben. Hier erklären wir Dir noch einmal, warum der richtige Querschnitt so wichtig ist und helfen Dir bei der Berechnung des Querschnitts: Kabelquerschnitt berechnen

Strombedarf & Batteriegröße

Bleiben wir gleich mal beim Thema Strom. Zwei Fragen, die immer wieder aufkommen sind:

  • Wie kann ich meinen Stromverbrauch berechnen?
  • Wie groß muss meine Bordbatterie sein?

Auch dafür haben wir wieder einen Blogbeitrag geschrieben und einen passenden Rechner gebaut. Mit diesem kannst Du Dir ganz bequem ausrechnen, wie viel Strom Du durchschn. pro Tag benötigst und welche Batterie dazu passen würde: Strombedarf im Wohnmobil & Batteriegröße berechnen

Was wiegt ein Camper Ausbau?

Dazu können wir leider keine allgemeingültige Aussage treffen. Es hängt von vielen Faktoren, wie z.B. den verwendeten Materialien, ab.

Aber wir können Dir natürlich verraten, was unser Ausbau auf die Waage bringt.

Leer, also ohne uns und unseren Hausstand kommt der Ausbau auf knapp 500kg. Da aber jeder Ausbau individuell ist, kann diese Zahl bei Dir nach unten oder oben variieren.

Wenn Dein zukünftiger Camper während des Ausbaus zugelassen ist, kannst Du ja zwischendurch immer mal zu einer Fahrzeugwaage (z.B. auf einem Restmüllhof) fahren und schauen, wie viel “Luft” Dein Camper gewichtstechnisch noch hat.

Was kostet ein Camper Ausbau?

Zeit, Nerven und Geld 😉 Wie viel von jedem hängt davon ab, was Du möchtest und wie aufwändig Dein Ausbau ist bzw. werden soll.

Es gibt Camper, die für weniger als 1.000€ ausgebaut wurden und es gibt natürlich auch welche, die deutlich tiefer in die Tasche gegriffen haben.

Es ist also schwer diese Frage genau zu beantworten. Wenn Dein künftiger Camper ungefähr so ausgestattet sein soll, wie unserer, dann solltest Du etwa 10.000 – 15.000€ für den Ausbau (ohne Basisfahrzeug) einplanen.

Anleitungen für den Camper Ausbau

DIE eine Anleitung für den Selbstausbau eines Wohnmobils gibt es leider nicht, da ja jeder andere Ansprüche an sein Projekt hat bzw. nicht jeder Ausbau gleich ist.

Es gibt aber einige gute Nachschlagewerke, die sich ausführlich mit dem Ausbau eines Campers beschäftigen.

In diesem Blogbeitrag haben wir alle Bücher und Ratgeber aufgelistet, die wir zum Thema Camper Ausbau finden konnten: Bücher für den Selbstausbau

Wissenswerte Blogbeiträge für Deinen Camper Ausbau

Alle Beiträge über den Ausbau unseres DIY Campers findest Du auch in der Kategorie: Schritt für Schritt zum eigenen Wohnmobil

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Veröffentlicht von Cathi und Flo

Moin, wir sind Cathi und Flo - vanarang.de ist ein Blog über den Selbstausbau unseres Wohnmobils, das Leben darin und der Freude daran schöne Orte zu besuchen.

7 Gedanken zu „Camper Ausbau – Unser Weg zum DIY Wohnmobil“

  1. Vielleicht noch als Ergänzung zu Euren Tipps oben, worauf beim Kauf eines Fahrzeuges zu achten ist:

    – Flüssigkeitsstande der Bremsflüssigkeit: Hat das Fahrzeug eine hydraulische Kupplung, wird diese meist auch hierüber mit der Hydraulikflüssigkeit versorgt. Ist der Stand hier niedrig kann dies auf verschlissene Bremsen, eine verschlissene Kupplung oder einen undichte Hydraulikleitung (Bremsen/Kupplung) hindeuten.

    – Kühlwasserstand: Ist es ölig, kann dies auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hindeuten oder gar auf einen größeren Defekt des Motors

  2. Hallo ihr zwei,

    ein lehrreicher Artikel für alle, die auf der Suche nach ihrem ersten oder einem neuen Basisfahrzeug sind.
    An den Bremsscheiben fahre ich auch noch gerne mit den Fingern über den Rand entlang. Ist dort schon eine deutliche Kante zu spüren, ist das ein Anzeichen für eine stärkere Abnutzung der Bremsscheibe. Dann weiß man, das diese demnächst fällig werden.

    Ach ja, euer Ausbau ist richtig cool und gemütlich geworden! Vielleicht treffen wir uns ja mal auf Tour.

    Liebe Grüße aus dem jungen Donautal
    Björn

    1. Moin Björn,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und liebe Grüße ins junge Donautal.
      Dein Tipp ist super, den nehmen wir gerne mit in unsere Liste auf.

      Vielleicht laufen / fahren wir uns unterwegs ja tatsächlich mal über den Weg 🙂

      Liebe Grüße
      Cathi & Flo

  3. Es ist sehr faszinierend, wie ein Transporter Stück für Stück zu einem Wohnmobil umfunktioniert werden kann. Wir planen aktuell den Kauf eines Transporters und sind schon gespannt, wie er nach einer kontinuierlichen Umgestaltung in etwa fünf Jahren aussehen wird. Das Einzige, was wir noch nicht endgültig entschieden haben, ist, ob wir einen neuen oder gebrauchten Transporter kaufen werden.

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