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IceCube Kompressor Kühlbox von Plug in Festivals

Die Kompressor Kühlbox (IceCube) von Plug In Festivals im Test

Kostenloses TestproduktWeitere Infos am Ende des Beitrags.

Kennst Du diese günstigen Kühlboxen aus dem Bau- oder Supermarkt? Also die Dinger mit den lauten Lüftern, die vor Allem viel Strom brauchen?

So eine Box hatten wir bisher immer dabei, wenn wir unterwegs waren.

Mit Kühlelementen aus dem Gefrierschrank hat diese auf kurzen Ausflügen oder Tagestouren auch meistens ganz gut funktioniert. Von einer Kühlbox im eigentlichen Sinne konnte hier aber keine Rede sein. Das Ding gab halt ihr bestes ihren Inhalt möglichst nicht zu warm werden zu lassen. Das konnte bei höheren Temperaturen aber schon mal schwierig werden.

Aus diesem Grund stand schon seit längerer Zeit eine Kompressor Kühlbox auf unserem Wunschzettel. Und wie es der Zufall so will, ergab sich durch ein Angebot von Plug In Festivals kürzlich die Möglichkeit für uns so ein Gerät (den IceCube) zu testen und anschließend sogar behalten zu dürfen.

In diesem Beitrag erzählen wir Dir von unseren Erfahrungen mit dem IceCube40 und ob die Kühlbox ein guter Deal für uns war.

Das gehört zum Lieferumfang

Neben der Bedienungsanleitung, bekommst Du zusammen mit dem IceCube außerdem noch:

  • ein 12 Volt Anschlusskabel
  • ein 230 Volt-Adapter

Damit kann die Kühlbox z.B. an der Steckdose, am Zigerattenanzünder oder einer mobilen Powerstation, wie z.B. der TRAVELBOX 500 betrieben werden.

Technische Daten des IceCube

  • Nutzinhalt: 40 Liter
  • Energieeffizienzklasse: A++
  • Energieverbrauch [kWh / Jahr]: 78
  • Umgebungstemperatur [°C]: +16 bis +43
  • Klimaklasse: N, T
  • Luftschallemmissionen [db(A)]: 45
  • Anschlussspannung [V]: 12, 24 230
  • Nennstrom [A]: 3,75
  • Kühlleistung [°C]: -20 bis +10
  • USB-Anschluss: 5V, 2A
  • Kältemittelmenge [g]: 34
  • Abmessungen (LxBxH) mm: 652x363x421
  • Gewicht [kg]: 15,4

Den IceCube gibt es noch in weiteren Ausführungen mit 25, 30 und 50 Litern Nutzinhalt. Die technischen Daten zu diesen Kühlboxen findest Du auf der Produktseite.

Die Kompressor Kühlbox (IceCube) von Plug In Festivals im Test

Um es schon mal vorwegzunehmen: Zwischen unserer alten “Frischhaltebox” und dem IceCube von Plug In Festivals liegen Welten.

Bei Letzterem handelt es sich nämlich um eine Kompressor Kühl- und Gefrierbox. Der IceCube funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie ein normaler Kühlschrank. Du kannst also eine Wunschtemperatur (-20* bis +10 Grad) einstellen, die dann vom Kompressor gehalten wird.

Unsere alte thermoelektrische Kühlbox hingegen, konnte ihr Innerstes maximal 18 Grad unter die Umgebungstemperatur herunterkühlen bzw. kühl halten. Je wärmer es im Auto wurde, desto höher wurde auch die Temperatur in der Box. An besonders heißen Tagen ging also nichts ohne die, in der Einleitung erwähnten, Kühlelemente aus dem Gefrierschrank.

Hinweis: Die Mindesttemperatur von -20 Grad kann laut Hersteller nicht erreicht werden, wenn die Außentemperatur mehr als 32 Grad beträgt.

Kühlen im “Max” oder “ECO” Modus

Der IceCube kann wahlweise im “Max” oder “ECO” Modus betrieben werden.
Während sich die Betriebsart “Max” besonders für das schnelle Herunterkühlen eignet, ist der “ECO” Modus der Kompressor Kühlbox eher für den sparsamen Dauerbetrieb ausgelegt. Unsere Wahl fiel dementsprechend auf diese Einstellung.

Bei etwa 25 Grad Raumtemperatur in unserem Camper, schaltete sich der Kompressor etwa einmal pro Stunde für ca. 3 bis 5 Minuten ein, um die von uns eingestellten 7 Grad halten zu können. Und das auch dann, wenn wir die Box mal wieder bis oben hin gefüllt hatten.

Nur bei Temperaturen weit oberhalb der 30 Grad Marke hatte der IceCube etwas mehr zu kämpfen. Dann lief der Kompressor für etwa 15 Minuten.

Die Butter, der Käse und das Gemüse haben davon aber nichts mitbekommen. Für die war es immer “muckelig” kühl.

Die aktuelle Temperatur des Innenraums und die aktive Einstellungen, lassen sich übrigens jederzeit auf dem integrierten LC-Display ablesen.

IceCube LC Display

Lautstärke der Kompressor Kühlbox

Du kennst sicher das Geräusch, welches ein Kühlschrank macht, wenn dessen Kompressor “anspringt”. So ähnlich klingt es auch, wenn der IceCube aktiv wird. Nur etwas leiser und vom Klang eines Lüfters begleitet.

Tagsüber haben wir davon kaum etwas mitbekommen bzw. haben teilweise sogar extra nachgesehen, ob die Kühlbox überhaupt noch eingeschaltet war.

Da der IceCube direkt unter unserem Bett steht, nahmen wir ihn nachts aber doch schon wahr.

Kompressor Kühlbox im DIY Camper

Es war zwar nicht so laut, dass wir uns nicht daran gewöhnen hätten können, aber wir wollten trotzdem mal ausprobieren was passiert, wenn wir die Kühlbox über Nacht einfach ausschalten würden. Nach der ganzen Arbeit den Tag über, hatte sie sich eh eine Pause verdient.

Als wir die Box am nächsten Morgen wieder einschalteten, waren wir positiv überrascht. Das eingebaute Thermometer zeigte nämlich nur 11 Grad an. So viel wärmer war es in der Kühlbox also gar nicht geworden.

Die Butter war noch immer hart, die Milch angenehm kühl und das Gemüse frisch. Also behielten wird unser neues Ritual bei und schalten den IceCube seitdem jede Nacht aus.

Wie ist der Stromverbrauch des IceCubes?

Weiter oben erwähnten wir, dass der IceCube wie ein normaler Kühlschrank funktioniert. Zum Glück aber mit einem deutlich geringerem Stromverbrauch, als sein großer Bruder.

Auf das Jahr hochgerechnet verbraucht unsere 40 Liter Kompressor Kühlbox im Dauerbetrieb etwa 78kWh (Angaben des Herstellers). Ein durchschnittlicher Haushaltskühlschrank mit Gefrierfach und der gleichen Energieeffeizienzklasse (A++) kann da ohne Probleme auch schon mal mehr als das Doppelte verlangen.

O.K., die Kühlbox ist natürlich auch sichtbar kleiner, als ein Kühlschrank. Aber auch im Vergleich zu unserer alten Kühlbox ist der Stromverbrauch merklich geringer. Und das trotz besserer Kühlleistung, LC-Display, LED Innenraumbeleuchtung und USB-Schnittstelle.

Gerade einmal 3,75 Ampere verlangt der IceCube aus der Bordbatterie bzw. dem Stromnetz.

Unsere kleine 42Ah LifePo4 Batterie hat die Kompressor Kühlbox (auch an heißen Tagen) damit nie überfordern können, selbst als wir sie noch über Nacht laufen ließen. Und natürlich war die Box nicht der einzige Verbraucher, der in Betrieb war.

Außerdem wurde darauf geachtet, dass der IceCube nur einen kleinen Anlaufstrom benötigt und zusätzlich über einen Batteriewächter mit geringer Einstellung verfügt. Das macht die Kühlbox mit so ziemlich jeder Powerstation auf dem Markt kompatibel.

Sind 40 Liter Nutzinhalt viel?

Den IceCube bietet das Team von Plug In Festivals wahlweise mit 25, 30, 40 oder 50 Litern Nutzinhalt an. Aber ist das eigentlich viel? Was passt denn alles in so eine Kühlbox rein?

Und wieder waren wir überrascht, die 40 Liter “Stauraum” unserer Box bieten nämlich erstaunlich viel Platz. Es passen ganz bequem ein paar Getränke, Sahne, Milch, Gemüse, Obst und Köstlichkeiten für das Frühstücksbrötchen hinein, wie das folgende Beweisfoto zeigt.

IceCube Kompressor Kühlbox 40 Liter

Und egal wie groß unsere Einkäufe waren, es passten auch diese mit in die Kühlbox hinein. Sogar ohne das etwas oben überstand, oder gegen den Magnetverschluss des Deckels ankämpfte.

Ein Deckel mit Anziehungskraft

Dieser Magnet ist im übrigen ziemlich praktisch, da wir so nicht vergessen können den Deckel richtig zu schließen 😉

Der Deckel muss einfach nur heruntergeklappt werden und hält dann von alleine. Wir konnten während der Fahrt kein Klappern oder ähnliches feststellen.

Andere Hersteller verbauen hier ja gerne Klemmverschlüsse. Die haben sicher auch ihre Vorteile, brauchen aber z.B. auch mehr Platz. Durch den zusätzlichen Haltemechanismus werden entweder die Deckel oder die Kühlboxen größer, als sie sein müssten.

Der wohl größte Nachteil mechanischer Verschlüsse ist aber, dass diese auch mal kaputt gehen können. So eine abgebrochene Klemme hält den Deckel nicht mehr unbedingt optimal zu und muss im schlimmsten Fall (teuer) repariert werden.

Was hat die Kompressor Kühlbox von Plug In Festivals sonst noch zu bieten?

USB-Anschluss:

Wir hatten ja bereits erwähnt, dass der IceCube auch einen integrierten USB-Anschluss an Bord hat. Wenn die Stromquelle so einen selber nicht mitbringt, ist dieser durchaus praktisch um z.B. das Handy zu laden, während man nebenbei gekühlte Getränke genießt. Wir benötigen so einen Anschluss allerdings nicht.

Deckel-Öffnung variabel

Das der Deckel sich wahlweise längs oder quer öffnen lässt (es müssen nur zwei Scharniere umgesetzt werden), ist wiederum sehr praktisch für uns. So mussten wir uns nämlich keine Gedanken darum machen, ob wir immer noch gut an den Inhalt der Kühlbox herankommen würden, wenn diese erst mal auf dem selbstgebauten Auszug steht.

LED Innenraumbeleuchtung

Ebenfalls sehr praktisch ist die LED Innenraumbeleuchtung. So muss das gewünschte Objekt nicht erst ertastet werden, bevor wir uns damit erfrischen können 😉

Micro- und Minicamper

Für alle Micro- und Minicamper dürfte zudem noch interessant sein, dass der IceCube25 mit einer Höhe von nur 30cm laut Hersteller die flachste Kompressor Kühlbox auf dem Markt ist.

Ablaufmöglichkeit

Am Boden des Kühlfachs gibt es einen Ablauf mit Deckel. Das ist z.B. dann praktisch, wenn die Box abgetaut werden muss oder wenn etwas ausgelaufen ist bzw. die Box gereinigt werden soll.

IceCube Abfluss

Ist der “Stöpsel” einmal gezogen, kann dort nämlich einfach alles ablaufen. Nice to have wäre hier allerdings noch eine kleine Auffangschale gewesen.

So ein Teil bauen wir uns nun aber mit zwei dünnen Holzleisten und einer kleinen Kunststoffschale einfach selber.

Verarbeitung

Der IceCube hebt sich durch seine Verarbeitung von vielen Wettbewerbsprodukten am Markt ab. Anders als bei diesen besteht sein Äußeres nämlich nicht komplett aus Plastik. Die Metall-Hülle lässt ihn zudem stabil und robust wirken.

Unser Fazit zur Kompressor Kühlbox von Plug In Festivals

Wenn Du auf der Suche nach einer Kompressor Kühlbox mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis bist, können wir den IceCube auf jeden Fall empfehlen.

Wie er sich im Vergleich zu seinen Artgenossen schlagen würde, konnten wir mangels Vergleichsmöglichkeiten zwar leider nicht testen.

Der IceCube hat aber all unsere Anforderungen an eine Kühlbox erfüllt und genau so funktioniert, wie wir es uns gewünscht haben.

Dementsprechend war es für uns auch ein guter Deal die Box nach dem Test behalten zu dürfen 🙂

Hinweis:
Der IceCube40 wurde uns für den Testzeitraum kostenlos von Plug In Festivals zur Verfügung gestellt. Die Kühlbox durften wir nach dem Test auch behalten. Unsere Meinung und das Testergebnis wurden dadurch nicht beeinflusst.

Moin, wir sind Cathi und Flo. Vanarang.de ist ein Vanlife Blog über Roadtrips, unseren Wohnmobilausbau und der Freude daran schöne Orte zu besuchen.

Kommentare

  • Dennis
    14. Oktober 2020

    Moin, laut einem Forumsbeitrag sollen in die 40er keine 1,5-Liter-Flaschen hinein passen.
    Allerdings haben die ja etwa 335mm Höhe und lt. den technischen Zeichnungen soll die 40er Box innen 341mm Höhe bieten, so dass die eigentlich knapp hinein passen sollten.
    Was sagt denn so die Praxis bei euch? 😉

    Antworten

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