Jean war in der “Schönheitsklinik”

Unser Camper Ausbau
Jean war in der Schönheitsklinik
Enthält Werbelinks.Weitere Informationen am Ende des Beitrags.

Jean (unser selbst ausgebauter Camper) fühlte sich nicht mehr so wohl in seiner Haut. Er hat jetzt zwar nicht direkt etwas in dieser Richtung gesagt, aber wir haben es gespürt.

Also haben wir unserem treuen Gefährt einen “kurzen” Stopp in einer Schönheitsklinik gegönnt… Na gut, es war eine Garage in Rothenburg ob der Tauber bei unseren (Schwieger)-Eltern. Und wir haben selber “operiert”. Aber falls Jean Dich mal fragen sollte: Es war eine Schönheitsklinik!

Spoiler: Auch ohne Schönheitsklinik hat sich aber etwas an Jeans Optik getan.

In diesem Beitrag erzählen wir Dir, was wir alles umgebaut, optimiert oder sonst wie verändert haben.

Batterie wechsle Dich

Eigentlich waren wir mit unserer 100 Ah LiFePo4 Batterie sehr zufrieden. Zumindest solange unsere Solarpanels (200 Watt insgesamt) es geschafft haben die Akkuzellen wieder mit ausreichend frischer Energie zu versorgen.

Von November bis Ende Februar lässt die Sonne sich in unseren Breitengraden aber leider nicht mehr oft genug blicken um die Panels lange genug bzw. mit ausreichender Intensität zu bescheinen.

Die 100 Ah gaben in dieser Zeit zwar ihr Bestes, aber während der ganz dunklen Tage und Wochen mussten wir tatsächlich jeden zweiten bis maximal dritten Tag selber nachladen. Entweder über den Ladebooster (während der Fahrt) oder über Landstrom.

Aber irgendwie möchten wir auch einfach mal ein paar Tage bei Schietwetter irgendwo stehen können, auch wenn dort kein Stromanschluss vorhanden ist. Und weil auf dem Dach kein Platz mehr für weitere Solarpanels ist, haben wir uns eine größere Batterie eingebaut.

Es handelt sich dabei wieder um eine LiFePo4 Batterie, aber diesmal mit 150 Ah.

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50 Ah mehr klingen erst mal nicht nach viel, wir gewinnen dadurch aber knapp zwei zusätzliche Tage Autarkie ohne uns einen neuen Standort für den Akku suchen zu müssen. Eine größere Batterie hätte nämlich nicht mehr unter den Sitz gepasst 😉

Einbau der neuen LiFePo4 Batterie im DIY Camper

So haben wir gerechnet (angenommen es scheint überhaupt keine Sonne):

  • Tagesbedarf Strom im Winter: ca. 30 Ah
  • 80% Entladung (alte Batterie): 80 Ah
  • 80% Entladung (neue Batterie): 120Ah
  • Max. Anzahl Tage (alte Batterie): 2,5 (75 Ah)
  • Max. Anzahl Tage (neue Batterie): 4 (120 Ah)

Der Tagesverbrauch schwankt natürlich immer etwas und wir wollen uns möglichst nicht zu nah an die 80% Entladung herantasten (auch LiFePo Akkus mögen es nicht soooo gerne, wenn sie immer wieder zu tief entladen werden), trotzdem macht der obige Unterschied aber schon einiges aus. Und solange es nicht gerade tiefdunkle Nacht ist, kommt ja auch im Winter noch ein klein Wenig über die Solarpanels rein.

Stegger rein und feddich

Ein größerer Akku schützt uns im Winter aber leider auch nicht davor, dass wir irgendwann mal eine Runde fahren, oder uns an den Landstrom anstöpseln müssen. Und weil Letzteres in unserem Fall bisher immer recht aufwändig war, haben wir an diesem Punkt auch etwas herumoptimiert. Wir haben uns nämlich endlich eine Außensteckdose eingebaut.

Das ging überraschend einfach. Wir hatten einen Nachmittag dafür eingeplant und mussten nicht überziehen 😉

Im Wesentlichen ging es aber auch nur darum ein Loch zu bohren und ein paar Kabel zu verlegen.

Besser Abkleben schützt vor Spuren im Lack

Merke: Immer etwas großzügiger abkleben, sonst “malt” die Stichsäge unschöne Muster auf den Lack. Zum Glück ließ sich das Meiste davon aber wieder abwischen.

Außensteckdose anschrauben
Außensteckdose verkabeln

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie wir vorher an “externen Strom” herangekommen sind?

Bisher lag der Stromanschluss plietscher Weise im Auto… wir dachten, dass wir den eh nur für den Notfall brauchen würden und wollten nicht extra noch ein Einfallstor für Kälte schaffen.

Da wir den Landstromanschluss im Winter dann aber doch öfter gebraucht haben, als wir dachten, stellte sich unser Plan als eher unpraktisch heraus. Unter Anderem musste immer das große Aufstellfenster in der Schiebetür offen sein, weil wir dort das Stromkabel bzw. die Kabeltrommel durchheben mussten. Und das ist ein noch viel größerer Angriffspunkt für kaltes, ekliges Wetter, als ein kleines Loch in der Wand.

War die Trommel dann erst mal drinnen, machte sie sich ganz schön breit und beanspruchte viel kostbaren Platz für sich. Jetzt kann / muss sie draußen stehen, selber Schuld.

Damit hätten wir dann auch schon den ersten, wenn auch sehr kleinen Bereich, in dem sich die Optik verändert hat. Der schwarze Kunststoff ist jetzt sozusagen Jeans Schönheitsfleck.

Jeans Schönheitsfleck
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Wo ist Jean und wem gehört dieser andere Camper?

Und während ich (Flo) im Home Office saß, hat sich Cathi quasi in Eigenregie um die Rostbehandlung und ein paar neue Schichten Lack unseres mobilen Heims gekümmert.

Weiter oben waren es hauptsächlich ein paar kleine braune Stellen, die sie verschwinden lassen hat.

Rostkur für Jean

Den unteren Bereich hat Cathi dann aber in mühsamer Fleißarbeit Millimeter für Millimeter abgeschliffen, den Rost behandelt und das Ganze dann mit drei Schichten Raptor Lack übergemalt.

Raptor Lack auftragen

Drei Tage hat sie daran gesessen, die fleissige Biene.

Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Jetzt sieht Jean wirklich so aus, als wenn er frisch aus der Schönheitsklinik kommt, oder?

Jean im neuen Glanz

Wir haben uns aber natürlich nicht nur für den schwarzen Raptor Lack entschieden, weil es ein schöner Kontrast zum restlichen Weiß von Jeans blassem Äußeren ist. Wir wollten auch einen Lack, der den Bereich um die Schweller herum besser vor äußeren Einflüssen schützt.

Und bis auf ein paar kleine Ausnahmen stolperten wir in vielen Foren, bei YouTube in anderen Blogs fast ausschließlich auf die Empfehlung: Nehmt Raptor. Sinngemäß zusammengefasst 😉

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Dieser Lack wird unter Anderem auch für die Ladeflächen von Pickups verwendet. Und die müssen ja doch schon ein bisschen was aushalten. Wir sind daher also guter Dinge, dass der Lack auch unseren Jean schützen kann und wird.

Tipp: Für die Fläche, die Cathi lackiert hat, hat sie insgesamt 6 Flaschen verbraucht. Von der reinen Menge des Lacks her hätten eigentlich auch zwei oder drei Flaschen gereicht. Nachdem der Härter mit dem Lack vermischt wurde, hat man laut Anleitung aber nur noch 60 Minuten Zeit um das “Zeug” aufzutragen. Und so war die Stunde immer schon rum, bevor der Lack aufgebraucht war.

Raptor Lack anmischen
Der Lack muss vor dem Auftragen erst noch angemischt und dann zwei Minuten lang geschüttelt werden.

Tipp 2: Die Lackrollen beginnen irgendwann sich aufzulösen. Cathi hat die Rolle daher alle 15 – 20 Minuten wechseln müssen. Und das obwohl sie eigentlich extra für den Lack gedacht sind.

Meeeeehr Stauraum

Falls Du schon unsere Campervan Roomtour hier im Blog, oder auf YouTube gesehen hast, dann ist Dir unser Vorratssitz bestimmt ein Begriff.

Falls nicht, zeigen wir ihn Dir mal kurz:

Wie Du sehen kannst, ist das Vorratsfach ganz schön vollgepackt. Dass es so voll aussieht, hat aber hauptsächlich zwei Gründe:

  • Unter der obersten Schicht versteckt sich eine Kiste mit leeren Selterflaschen, die sehr viel Platz benötigt
  • Es gab noch kein richtiges Stauraumkonzept für den Sitz, der Berg darin ist in den vergangenen 1,5 Jahren quasi historisch gewachsen

Und weil uns das schon länger ein Dorn im Auge war, wollten wir uns im Rahmen der Optimierungen auf jeden Fall auch darum kümmern.

Die Selter-Kiste ist jetzt rausgeflogen und wir haben uns ein neues Konzept überlegt um den gewonnen Platz besser nutzen zu können.

Das Ergebnis unserer Überlegungen besteht aus verschiedenen Aufbewahrungsboxen, die sich optimal in den Sitz eingepasst haben, uns einen sehr viel schnelleren Zugriff auf das Lagergut ermöglichen und vor Allem auch für mehr Übersichtlichkeit sorgen.

Ist das Kunst, oder kann das weg?

Wo wir gerade beim Thema Stauraum sind. Jeans Aufenthalt in der Schönheitsklinik haben wir auch genutzt um nochmal etwas auszumisten.

Jean ausgeräumt

Obwohl wir schon so wenig dabei haben, finden wir trotzdem immer wieder Dinge, die wir eigentlich nicht (mehr) brauchen. Echt interessant, wie einen das minimalistische Leben im Wohnmobil in dieser Hinsicht verändert.

Um besser sortieren zu können, haben wir einmal ALLES ausgeräumt. Also bis auf ein paar Dinge (z.B. Töpfe, Teller, Gewürze usw.), von denen wir schon wussten, dass sie auf jeden Fall an Bord bleiben werden.

Wir haben aber alle Kisten aus der Garage genommen, ausgekippt und nur wieder eingeräumt, was wir unterwegs auch wirklich brauchen. Zumindest Stand jetzt 😉

Gleiches haben wir mit dem Inhalt unserer ganzen Schränke und Regale gemacht.

Insgesamt ist dabei echt überraschend viel “Zeug” zusammen gekommen. Den neu gewonnen Raum bekommen wir aber bestimmt schon wieder gefüllt. Auf unserem Wunschzettel steht ja z.B. ein aufblasbares Kajak 😉

Massagetherapie für Jeans Innereien

Arbeitsflächen ölen

Zu einem ganzheitlichen Renewal in der Schönheitsklinik gehören in Jeans Fall auch Anwendungen für seine Innereien. Nach 1,5 Jahren im Camper zeigten der Korkboden und die Arbeitsflächen nämlich so langsam erste Abnutzungserscheinungen.

Also haben wir das Schleifpapier aus der Werkzeugkiste geholt und erst mal alles schön abgeschliffen. Anschließend haben Cathis sanfte Hände (eigentlich der Lappen, den sie darin hielt) dann frisches Öl aufgetragen und es sowohl in die Fasern des Holzes als auch in den Korkboden einmassiert.

Das hat Jean richtig genossen. Er hat es zwar wieder nicht gesagt, aber wir spüren es halt.

Optimierst und renovierst Du Deinen Camper auch hin und wieder mal? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.

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