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Leben im Wohnmobil | DIY Camper Ausbau | Minimalismus

Leben im Wohnmobil

Wäre es nicht schön jeden Morgen woanders aufwachen zu können? Sich von unnötigem Ballast zu trennen und nur noch das bei sich zu haben, was einem wirklich wichtig ist und was man zum Leben braucht?

Genau das waren die Fragen, die uns immer wieder von einem Leben im Wohnmobil haben träumen lassen.

Irgendwann reichten uns diese Gedankenspiele allein aber nicht mehr aus. Und so ließen wir unseren gewohnten Alltag im September 2020 hinter uns und zogen in unseren selbst ausgebauten Camper.

Dabei ging und geht es uns nicht vorrangig ums Reisen, sondern um ein freieres Leben und darum uns zu minimalisieren.

Wir verzichten zwar auf einen gewissen Luxus in Form von immer verfügbarem Trinkwasser, oder nahezu unendlich viel Strom aus der Steckdose. Dafür haben wir aber (jetzt schon) so viel mehr gewonnen.

Mehr Abenteuer, mehr Freiheit und vor Allem mehr Leben.

Wir ziehen dann jetzt mal ins Wohnmobil

Eines Morgens, es muss ein Dienstag gewesen sein, da sind wir mit dem starken Bedürfnis aufgewacht den Mietvertrag für unser Haus zu kündigen und in unseren Camper zu ziehen.

Genau so lief es… natürlich nicht 😉

Aber den EINEN Zeitpunkt für unsere Entscheidung gab es auch nicht wirklich. Es war eher eine Art Prozess.

Je mehr wir uns mit den Themen Vanlife, Minimalismus und eben dem mobilen Leben auseinandersetzten, desto klarer wurde uns, dass wir diesen Weg gehen möchten.

Wir wollten (und wollen) beide schon immer möglichst viel aus dem Hier und Jetzt herausholen. Und dafür bietet sich dieser Lebensstil aus unserer Sicht sehr gut an.

Stellplatz mitten in den Weinbergen

Wer weiß schon, wie alt wir werden oder welche Katastrophe die Welt morgen lahm legen könnte. Die aktuelle Situation rund um die Corona Pandemie ist ein gutes Beispiel dafür, warum man nicht damit warten sollte seine Träume zu verwirklichen.

Tatsächlich wurden wir auch öfter gefragt, warum wir “gerade jetzt” in unseren Camper eingezogen sind. Es ist doch Winter… und dieses COVID geistert “da draußen” ja eben auch noch herum.

Es wird mit Sicherheit auch noch weitere Gründe geben, die gegen das sprechen, was wir gerade tun. Wir haben es aber trotzdem gewagt und können später, wenn wir auf diese Zeit zurückblicken, sagen: Das haben wir wirklich erlebt!

Wie ist es zu zweit auf so engem Raum zu leben?

Wenn wir anderen von unserem Lebensstil erzählen, hören wir neben der Frage nach dem Warum, auch immer wieder Kommentare, wie z.B.:

…da müsst ihr euch aber lieb haben…

Das haben wir auch 😉 Wir sind wirklich sehr gerne zusammen und genießen jede Sekunde unserer gemeinsamen Zeit.

Im Vergleich zu unserer früheren Doppelhaushälfte ist der Platz im Camper zwar tatsächlich recht überschaubar, aber wir sind auch schon mit sehr viel weniger ausgekommen.

Beim Campen mit dem Zelt, oder im Minicamper hatten wir z.B. noch weniger Platz und auch das hat funktioniert: Unser Roadtrip durch Norwegen

Zudem ist diese Reduzierung ja genau das was wir wollen und wir fühlen uns gerade sehr wohl.

Anfangs mussten sich hier und da noch ein paar Abläufe finden, damit wir uns nicht gegenseitig im Weg stehen, aber die hatten wir eigentlich ziemlich schnell drauf.

Trotz des kleinen Wohnraums besteht natürlich die Möglichkeit, dass jeder von uns auch mal für sich alleine sein kann. Dafür ist unser Wohnmobil auf jeden Fall groß genug.

Und falls uns doch mal die Decke auf den Kopf fallen sollte, haben wir noch einen recht geräumigen “Garten” vor der Tür 😉

Cathi im Van

Wie finden wir unsere Stellplätze?

Als wir in den Camper gezogen sind, war das Land gerade auf dem Weg in einen harten und vor Allem langen Lockdown. Dadurch waren nahezu alle offiziellen Camping- und Stellplätze geschlossen.

Aber auch wenn man dort nicht mehr übernachten konnte, waren oft zumindest noch die Entsorgungsmöglichkeiten gegeben. Teilweise gab es sogar noch Strom. Trinkwasser schien allerdings größtenteils abgestellt worden zu sein – Nur die Münzer schluckten noch brav unser Kleingeld 😉

Der Plan für unser mobiles Leben sah aber zum Glück eh nicht vor, dass wir permanent auf Camping- oder Stellplätzen stehen. Deswegen hatten wir unseren Camper ja auch so gebaut (und optimiert), dass wir eine ganze Zeit lang autark sein können.

Stellplatz in der Eifel

Jetzt, wo sich die Lage wieder etwas entspannt hat und die offiziellen Plätze wieder geöffnet haben, stehen wir aber doch verhältnismäßig oft auf solchen und genießen die Freiheiten, welche Camping- oder Stellplätze mit sich bringen.

Am Straßenrand ist es ja z.B. nicht soooooo unbedingt erlaubt die Markise auszurollen und sich eine gemütliche Sitzecke darunter einzurichten.

Wir haben eine Hand voll Spots, die wir nun immer mal anfahren, wenn uns gerade nichts Besseres einfällt. Ansonsten schauen wir aber eher spontan, wo wir unser Nachtlager aufschlagen können.

Wo stehen wir, wenn nicht auf Camping- oder Stellplätzen?

Überall dort, wo es nicht verboten ist. Klingt eigentlich ganz einfach und das ist es auch.

Es gibt nämlich erstaunlich viele Parkplätze auf denen es kein Problem ist mal eine Nacht zu stehen. Die sind natürlich nicht alle unbedingt “instagramable” 😉 aber das müssen sie ja glücklicherweise auch nicht sein.

Wir finden unsere Übernachtungsmöglichkeiten entweder über Apps, wie z.B. Google Maps und Park4Night oder indem wir einfach mit offenen Augen durch die Gegend fahren.

Bei der Auswahl unserer Stellplätze achten wir darauf, dass möglichst viele dieser Kriterien erfüllt werden:

  • Der Platz sollte möglichst eben sein
  • Er sollte möglichst nicht an einer stark befahrenen Straße liegen
  • Es handelt sich um einen öffentlichen Parkplatz
  • Aus dicht besiedelten Wohngebieten möchten wir uns weitgehend fern halten
  • Es darf keine Verbote oder Einschränkungen für das Parken von Wohnmobilen geben
  • Der öffentliche Nahverkehr sollte gut erreichbar sein
  • Wir müssen uns dort wohl fühlen

Damit solche Parkmöglichkeiten möglichst lange erhalten bleiben, hinterlassen wir selbstverständlich keinen Müll und sorgen dafür, dass wir auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Was uns beim Ausbau für das Leben im Wohnmobil besonders wichtig war

Rückblickend betrachtet sind wir sehr froh darüber, dass wir uns schon während des Ausbaus unseres Wohnmobils dazu entschieden hatten, später einmal darin leben zu wollen.

Aus diesem Grund sind wir nämlich einige Dinge anders angegangen, als wenn wir den Camper “nur” im Urlaub genutzt hätten.

…wir wollen ja später mal darin wohnen…

Dieser Satz lies uns so manche Entscheidung doppelt und dreifach überdenken und begleitete uns quasi durch alle Bauphasen hindurch.

Alle Materialen sollten möglichst schadstofffrei sein

So haben wir z.B. sehr viel Zeit investiert um gesundheitlich unbedenkliche Materialien zu finden. Von der Dämmung über das Holz, bis hin zum Lack lag unser Fokus darauf, dass alles möglichst schadstofffrei oder zumindest schadstoffarm ist.

Kälte- / Wärmebrücken vermeiden

Bei der Dämmung haben wir zudem darauf geachtet, dass im Wohnraum (soweit möglich) kein Metall mehr zu sehen ist. Wir haben also alles gedämmt, auch die Holme. Wie sich jetzt im Herbst / Winter gerade zeigt, war das genau die richtige Entscheidung.

Bevor wir die Standheizung eingebaut hatten, konnten wir nämlich sehr gut erkennen, wo sich Feuchtigkeit bildete. Und das war ausschließlich an den Stellen, die wir nicht dämmen konnten, wie z.B. die Fenster oder die Laufschiene für die Schiebetür.

Die Heizung ist für uns ein absolutes Must-have

Auch der Einbau der Diesel-Standheizung hat sich für uns gelohnt. Sie hat die Feuchtigkeit fast vollständig aus dem Inneren unseres Campers verbannt. Nur an den Front- und den beiden Scheiben in den Hecktüren sammelt sich noch etwas davon. Und ganz nebenbei ist es auch noch angenehm warm 😉

Ohne Toilette würde es für uns nicht gehen

Ein weiteres Must-Have war (und ist) für uns eine Toilette. Ohne die wären wir doch sehr stark eingeschränkt, was die Auswahl unserer Schlafplätze angeht und müssten unter Stress immer ein stilles Örtchen finden. Und weil wir auch hier Wert auf Nachhaltigkeit legen, fiel unsere Entscheidung auf den Einbau einer Trockentrenntoilette.
Der Einbau hatte zwar so seine Tücken 😉 Aber ohne den Lokus würde es für uns nicht gehen.

Kochen wie im Haus bzw. in der Wohnung

Mindestens genauso wichtig ist uns unser Kochfeld mit seinen drei Flammen. Wir kochen (besonders Cathi) und essen (besonders Flo) beide nämlich sehr gerne. Daher wollten wir uns in diesem Bereich nicht groß einschränken müssen.

Van Kitchen

Auch eine gute Stromversorgung schadet nicht

Apropos Einschränken. Das wollten wir in Punkto Strom natürlich auch nicht. Wir hatten die Versorgung im Winter zunächst allerdings doch etwas unterschätzt und mussten ein paar zusätzliche Lademöglichkeiten für unsere Bordbatterie schaffen.

Durch diese Erweiterung unseres Setups sind wir strommäßig nun komplett autark. Und das aktuell trotz höherem Verbrauch durch Standheizung, Home Office und wenig Sonnenlicht.

Was kostet es im Wohnmobil zu leben?

Wir können natürlich nicht für die Allgemeinheit sprechen, da ja jeder (auch unabhängig von seiner Behausung) einen anderen Lebensstil hat, aber in unserem Fall schlüsseln sich die monatlichen Kosten wie folgt auf:

  • Diesel: Wie fahren mal mehr und mal weniger. Im groben Durchschnitt (ohne Urlaubsreisen) geben wir aber etwa 120 – 150€ pro Monat für Diesel aus.
  • Camping- oder Stellplätze: Wenn sich kein passender Ort zum Freistehen findet, dann bleibt oft nur der Besuch eines Camping- oder Stellplatzes. Unser ursprünglicher Plan sah eigentlich einen schönen Mix aus allem vor. Da wir aber direkt zur Corona Saison ins mobile Leben gestartet sind und alles dicht war, blieb uns in den ersten Monaten nur das Freistehen übrig. Das hat zwar gut funktioniert und war sehr günstig, trotzdem stehen wir seitdem auch sehr gerne mal auf offiziellen Plätzen. Hier liegen wie bei ca. 120 – 130€ pro Monat.
  • Ver- und Entsorgung: Wir müssen etwa einmal pro Woche unser Abwasser entsorgen und Frischwasser auffüllen, außerdem muss der Urintank noch alle zwei bis drei Tage geleert werden. Die Entsorgung ist bei vielen Stationen zum Glück kostenfrei, so das wir nur für Frischwasser ein paar Cent investieren müssen. Diese Kosten halten sich mit ca. ein bis zwei Euro pro Monat bisher aber sehr in Grenzen.
  • Lebensmittel: In unserem Fall gehören die Lebensmittel zu den wenigen Bereichen, die im Van teurer sind, als vorher. Da die Lagermöglichkeiten “etwas” begrenzter sind, müssen wir nämlich öfter und frischer einkaufen. Pauschal haben wir dafür ca. 400€ pro Monat eingeplant, liegen aber meistens darüber.
  • Gas: Unsere 5kg Gas Flasche müssen, trotz intensiver Nutzung, nur alle drei Monate gegen eine volle eintauschen. Das sind umgerechnet etwa drei Euro pro Monat.
  • Strom: Kein Haus, keine Stromkosten? Kann stimmen, muss es aber nicht 😉 Wir können unseren Stromverbrauch im Sommer tatsächlich komplett mit Sonnenenergie abdecken. Im Winter sieht es aber leider anders aus. Kürzere Tage und ein niedrigerer Sonnenstand machen es da schwer den Akku voll zu bekommen. Wenn wir uns also für mehr als drei oder vier Tage an einem festen Ort aufhalten sollten, müssen wir dann doch mal an die Steckdose. Während wir fahren sorgt hingegen unser Ladebooster dafür, dass die Bordbatterie geladen wird. Für den Steckdosenstrom planen wir so ca. drei bis fünf Euro pro Herbst- / Wintermonat ein.
  • Klamotten: Das Stammsortiment füllt unsere Kleiderschränke eigentlich schon ziemlich gut aus. Von daher brauchen wir nicht regelmäßig etwas Neues, sondern nur wenn sich beispielsweise mal ein Shirt oder eine Hose verabschieden.
  • Wäsche waschen: Auch wenn unser Stammsortiment nicht wächst möchte es natürlich gewaschen werden. Dafür steuern wir ca. alle zwei Wochen ein Waschcenter an. Die Kosten hierfür belaufen sich auf knapp 25€ pro Monat.
  • Internet: In diesem Punkt zahlen wir definitiv mehr als vorher. Der unlimited LTE-Tarif schlägt mit knapp 75€ pro Monat zu Buche. Im Haus war es noch die Hälfte.
  • Mobilfunktarife (Smartphones): Hier ändert sich nichts. Unsere Tarife kosten zusammen etwa 20€ monatlich.
  • Hygiene / Kosmetik: Waschen und Körperpflege gehören natürlich auch im Camper mit dazu. Etwa 15-20€ geben wir hier pro Monat aus. Dazu kommen allerdings auch noch die Kosten für unsere wöchentlichen Besuche im Schwimmbad, die wir nicht nur zum Planschen, sondern auch für eine ausführliche Dusche nutzen. Für den Eintritt zahlen wir monatlich insgesamt etwa 60€.
  • Maut: Die Mautkosten variieren natürlich von Ort zu Ort. Bei uns fallen hier aber momentan keine regelmäßigen Kosten an. Als wir in Norwegen waren, beliefen sie sich auf ca. 160€ inkl. der Brückenüberfahrten.
  • Reparaturen / Wartung: Es kann immer mal etwas kaputt gehen und es gibt Wartungsintervalle oder Untersuchungen (HU, ASU, Gas), die eingehalten bzw. wahrgenommen werden sollten. Dafür haben wir eine “hohe Kante”, regelmäßige Kosten entstehen hier aus unserer Sicht aber (hoffentlich) nicht.
  • KFZ-Versicherung: Unser Jean ist als Wohnmobil zugelassen, so dass die Versicherungskosten relativ günstig ausfallen. Aktuell zahlen wir gerade etwa 45€ pro Monat.
  • Steuern: Die sind mit 470€ pro Jahr, also monatlich umgerechnet ca. 12€ leider relativ teuer, aber zum Glück noch bezahlbar.
  • Sonstiges (Kleinkram, Kino, Essen gehen): Etwas Taschengeld schadet nie. Dafür planen wir aber keinen festen Betrag ein.

In Summe liegen unsere monatlichen “Vanlife-Ausgaben” also bei ca. 950€. Im Haus waren es allein für die Warmmiete und Strom schon etwa 1.200€. Der Unterschied ist also ziemlich deutlich.

Darf man eigentlich im Wohnmobil leben?

Darf man eigentlich im Wohnmobil leben?

Nach unserem (nichtjuristischem) Verständnis haben wir kein Gesetz finden können, welches es explizit verbietet in einem Wohnmobil zu leben.

Nach dem Motto: “Erlaubt ist, was nicht verboten wurde” sollte es rechtlich also keine Probleme geben. Anders gesagt: Wir machen es einfach so lange, bis einer was sagt, oder länger 😉

Die einzige wirkliche Hürde ist das Meldegesetz. Es muss ja ein Wohnsitz im Personalausweis angegeben werden. Und das Wohnmobil scheint nicht als solcher vorgesehen zu sein.

Es gibt aber ein paar Möglichkeiten:

  • “Ohne festen Wohnsitz” bzw. “Wohnungslos” im Ausweis eintragen lassen
  • Aus Deutschland abmelden

Klingt erst mal nach guten Alternativen zur Meldeadresse, allerdings lauern hier neue Probleme. Ohne festen Wohnsitz bzw. ohne in Deutschland gemeldet zu sein, kann man hier nämlich z.B. keine Verträge abschließen oder ein Auto zulassen.

So richtig optimal sind diese Lösungen daher nur, wenn man wirklich für längere Zeit ins Ausland möchte.

Weitere Möglichkeiten wären sich irgendwo entweder ein Zimmer bzw. eine kleine Wohnung zu mieten oder man kennt jemanden, der einem kostengünstig ein Zimmer zur Verfügung stellen kann.

Wichtig ist dabei aber, dass man diese Adresse nicht nur hat um sie in seinem Portmonaie mit sich herumzuschleppen, sondern auch um sich dort mal aufzuhalten bzw. dort wohnen zu können.

Das schließt z.B. einen eigenen Schlüssel, die Möglichkeit jederzeit auf seinen Wohnraum zugreifen und natürlich auch tatsächlich dort wohnen zu können mit ein.

Zudem sollte sichergestellt werden, dass der Briefkasten regelmäßig geleert wird und auf wichtige Schreiben reagiert werden kann.

Hast Du noch einen ergänzenden Tipp oder Hinweis? Dann lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Wie nachhaltig ist dieser Lebensstil für uns?

Im Wohnmobil verbrauchen wir insgesamt sehr viel weniger Strom und Wasser als vorher in der Doppelhaushälfte und stoßen zusätzlich auch noch weniger Kohlendioxid aus.

Im Beitrag: Wie nachhaltig ist eigentlich unser Leben im Wohnmobil? haben wir uns einmal ganz ausführlich mit unserem Verbrauch und den CO² Emissionen auseinandergesetzt.

Wie finanzieren wir das Ganze?

Groß etwas zu finanzieren gibt es da gar nicht. Im Gegenteil, wie sparen sogar ordentlich 😉

Zwar müssen wir öfter mal an die Tankstelle und Internet to Go ist etwas teurer als ein DSL-Anschluss, aber da wir so gut wie keine Miet-, Strom- und Heizkosten mehr haben, sind unsere “Mehrausgaben” mehr als gedeckt.

Mit dem überschüssigen Geld füllen wir unsere hohe Kante für Urlaube und Reparaturen. Letztere werden bei einem über 20-Jahre alten Fahrzeug ja bestimmt häufiger mal fällig.

In der Lüneburger Heide

Und wie machen wir das mit der Post?

Damit uns die Zusteller nicht hinterherfahren müssen, lassen wir unsere Pakete an Packstationen liefern. Der große Vorteil daran ist, dass wir nicht einen festen Ort haben, an dem wir unsere Päckchen immer abholen müssen, sondern das wir uns diese überall hin schicken lassen können. Also natürlich nur, wenn es dort auch eine Packstation gibt 😉

Nur mit Briefen geht das leider noch nicht. Zum Glück bekommen wir aber eh nicht so viele davon. Und die paar “Produktinformationen”, die doch noch kommen, gehen einfach an unsere normale Postanschrift (Meldeadresse), wo wir sie dann immer durchgehen, wenn wir vor Ort sind.

Haben wir noch einen wichtigen Punkt vergessen? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.


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Veröffentlicht von Cathi und Flo

Moin, wir sind Cathi und Flo - vanarang.de ist ein Blog über den Selbstausbau unseres Wohnmobils, das Leben darin und der Freude daran schöne Orte zu besuchen.

6 Gedanken zu „Leben im Wohnmobil“

  1. Servus Cathi und Flo,
    absolut klasse!

    Das hatte eine Zeit lang gemacht … auha – schon 25 Jahre her ….;-() Wo ist nur die Zeit ;-).
    Damals war das schon echt ein Megaabenteuer – zumal wir in Europa noch rumgetourt sind. Postbriefe haben wir uns damals übrigens 1-2 x im Monat nachschicken lassen per Paket.
    Ich beneide (im positiven) Euch sehr und finde es genau richtig: Machen! Und zwar jetzt!
    Also – viel gelingen in Eurem neuen Leben!
    PS ……. aus diesem ist die Idee des Frugalismus entstande (siehe Link).
    VLG
    Frank

  2. Moin Frank,

    vielen Dank für Deinen Kommentar.
    Wow, da hast Du bestimmt einiges zu berichten. Mit was für einem Fahrzeug wart Ihr denn damals unterwegs?
    Gute Idee mit den Brief-Paketen. Lief das dann auch über sowas wie Packstationen?

    Liebe Grüße
    Cathi & Flo

  3. Hallo Cathi & Flo,

    habe gerade Eure Seite entdeckt und bin sehr inspiriert, einen solchen Bus auszubauen, um darin zu wohnen. Danke für den Mut, den Ihr mir macht und das untrügliche Gefühl, dass das richtig ist. Wenn Ihr wisst, was ich meine 🙂

    Ich wünsche Euch alles Liebe miteinander da draußen !

    Ulrich

    1. Moin Ulrich,

      vielen Dank für Deinen lieben Kommentar.
      Es freut uns sehr, dass wir nun auch endlich mal als Inspirationsquelle dienen durften 🙂 Bevor wir ins Wohnmobil gezogen sind, waren wir auch immer über jede Form der Bestärkung dankbar. Danach haben wir uns dann immer richtig beschwingt gefühlt und konnten mit neuer Energie auf unser Ziel hinarbeiten. Wir hoffen, dass es bei Dir auch so ist 🙂

      Liebe Grüße aus dem Wohnmobil
      Cathi & Flo

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