Wir sind zurück… leider… Am liebsten wäre wir noch einige Tage, Wochen oder Monate länger geblieben. Skandinavien, auf unserer Reise aber besonders Norwegen, hat uns so viele unfassbar schöne Eindrücke und Erinnerungen beschert, es war einfach unglaublich.

Manchmal blieben wir minutenlang irgendwo stehen, sagten kein Wort und blickten einfach nur in die wunderschöne Landschaft. Diese Momente und das was wir gesehen haben, haben diesen Roadtrip unvergesslich für uns gemacht.

In diesem und zwei weiteren Beiträgen, die in den kommenden Tagen folgen, möchten wir Dir von einer Reise berichten, die uns nachhaltig beeindruckt hat. In diesem ersten Teil unseres Berichts geht es um unser erstes Mal Wildcamping, Ausspannen in Schweden und unseren kleinen „Privatstrand“ dort.

Roadtrip durch Schweden und Norwegen

Wir hatten hier im Blog ja schon das ein oder andere mal durchsickern lassen, dass wir für dieses Jahr einen Trip durch Schweden und Norwegen geplant hatten.

Jetzt sind wir gerade wieder zurück. Es liegen 3.672 Kilometer hinter uns und wir würden am liebsten gleich wieder los. Besonders Norwegen hat es uns sehr angetan. Wir müssen zu unserer Schande allerdings auch gestehen, dass wir Schweden leider nicht mit der Aufmerksamkeit erkundet haben, die Astrid Lindgrens Heimatland eigentlich verdient hätte.

Zwei Wochen für zwei Länder sind eben doch etwas kurz, besonders wenn es so viel zu entdecken gibt. Trotzdem haben wir auch die Zeit in Schweden sehr genossen und konnten dort neue Erfahrungen sammeln.

Das erste Mal Wildcampen / Freistehen

Gleich in unserer ersten Nacht auf schwedischem Boden wollten wir ausprobieren wie es ist, auch mal fernab von Camping- oder Stellplätzen zu übernachten.

Wildcamping in Schweden

Allerdings war der „Geheimtipp“, den wir uns im Internet herausgesucht hatten, leider nicht so geheim, wie wir dachten. Irgendwie gab es dort doch recht starken Besucherverkehr von Menschen, die an den nahe gelegenen Strand wollten oder in einer der Ferienhäuser an selbigem wohnten.

Der geheime Wildcamping Spot war gar nicht geheim

So richtig für uns alleine waren wir dort also nicht. Dies erschwerte auch den „Gang ins Gebüsch“ erheblich. Fröhlich pfeifend mit Schaufel und Zeitung unterm Arm hinter den nächsten Baum schlendern, haben wir uns daher im wahrsten Sinne des Wortes verkniffen.

Am nächsten Tag sind wir dann bis kurz über Göteborg gefahren. Dort haben wir drei Nächte campiert. Wir mussten wohl erst mal unsere Akkus aufladen und Kraft für die weitere Tour tanken, bevor es wieder los gehen konnte.

Schwedens Küstenstädte lagen noch im Winterschlaf

Aber so richtig was los, war in Schweden auch tatsächlich noch nicht. Es wirkte eher so wie die Ruhe vor dem Sturm. Zumindest in den Städten. Als wenn alle nochmal tief durchatmen, bevor die Tourikolonnen durchs Land düsen.

Verschlossene Hütten in Schweden

Ein Großteil der Geschäfte und Restaurants in den Küstenorten hatte noch nicht geöffnet oder war noch mitten im Aufbau. Und das obwohl wir uns doch eigentlich frischen Fisch oder zumindest Fischbrötchen erhofft hatten. Zumindest die „schwedische Version“ davon haben wir dann aber doch noch gefunden:

Fischbrötchen auf schwedisch

Landschaftlich gab es aber dafür schon, oder besser gesagt noch, umso mehr zu erleben. So hatten wir z.B. ein kleines Stück Strand fast für uns alleine.

Unser kleiner Privatstrand beim Camping in Schweden

Nur hin und wieder verirrte sich mal ein anderer Camper dorthin. Und das obwohl alleine schon der Fußmarsch zum Wasser ein kleines Highlight ist.

Der Weg zum Strand

Den Campingplatz First Camp – Solvik-Kungshamn können wir übrigens sehr empfehlen. Er ist gemütlich, super gelegen, alle dort sind sehr freundlich und die Sanitäranlagen sind sehr sauber.

Unser Basecamp in Schweden

Wir wollen allerdings nochmal betonen, dass wir vor dem Saisonstart dort gewesen sind und daher auch noch sehr wenig los war.

Campingplatz First Camp Solvik-Kungshamn in Schweden

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter nach Norwegen

Nachdem wir nun vier Tage lang unsere Akkus aufgeladen und die Gegend rund um unseren Campingplatz erkundet hatten, war es an der Zeit das Heckzelt wieder einzurollen und in Richtung Norwegen aufzubrechen.

Ungefähr 12 Stunden später erreichten wir dort unser erstes Nachtlager. Eigentlich sollte die Fahrt von Solvik nach Gudvangen (dort hatten wir uns einen weiteren Campingplatz herausgesucht) „nur“ knapp sieben Stunden dauern. Aber wir haben unterwegs sehr oft angehalten um Fotos zu machen, eine Hängebrücke zu überqueren und einen ersten Eindruck davon zu bekommen, was uns in den nächsten Tagen noch erwarten würde:

Roadtrip durch Schweden und Norwegen
Erste Fotopause in Norwegen
Norwegens schöne Landschaft
Unterwegs zur Hängebrücke in Norwegen
Eine Hängebrücke in Norwegen
Sieht stabil aus
Der reissende Fluss unter der Hängebrücke
Unendliche Weiten in Norwegen
Der erste Vorgeschmack auf die vielen Wasserfälle
Unser erster Halt in Norwegen

Im nächsten Beitrag erzählen wir Dir, was wir in Norwegen alles erlebt und gesehen haben.

Hier geht es zum nächsten Teil: Roadtrip durch Schweden und Norwegen – Teil 2

Hier geht es zum letzten Teil: Roadtrip durch Schweden und Norwegen – Teil 3

Hinweise in eigener Sache: Dieser Beitrag entstand aus eigenem Antrieb. Es gab dafür keinen Auftrag, Deal, eine Bezahlung oder ähnliches. 

Schon gesehen?  Roadtrip durch Schweden und Norwegen – Teil 2

2 KOMMENTARE

  1. Wow, wenn ich die schönen Bilder sehe, freue ich mich richtig auf unseren Norwegen-Roadtrip nächste Woche. Euren nächsten Beitrag muss ich dann unbedingt auch lesen 🙂
    LG Denise

    • Hi Denise,
      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Norwegen ist wirklich super schön. Wir wünschen Euch viel Spaß 🙂
      Der nächste Beitrag sollte spätestens Anfang kommender Woche fertig sein.
      Viele Grüße
      Flo

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