Es ist soweit, Anfang Oktober haben wir das Basisfahrzeug für unseren Camper Ausbau abgeholt und ihm seine neue Heimat gezeigt.

In diesem Beitrag möchten wir Dir unseren künftigen Camper vorstellen und Dir ein wenig von unseren Plänen erzählen.

So haben wir unser Basisfahrzeug gefunden

So eine Auto-Suche gleicht einem Wechselbad der Gefühle. Entweder man ist frustriert, weil tage- und wochenlang nichts passendes dabei ist, oder es sind ganz viele tolle Transporter dabei, die aber entweder zu teuer oder sofort vergriffen sind.

Am Anfang haben wir noch Stunden in den Apps von mobile.de und Autoscout24 verbracht. Dort sind die Anbieter aber leider häufig sehr zurückhaltend was die Beschreibung ihrer Autos angeht. Teilweise stand dort nur: „Auto gut“, „Springt an“, „Es sind noch Restarbeiten notwendig, sonst gut“ usw usw usw… Aber keine Infos zum TüV, wie lange das Fahrzeug schon steht oder was mit „Restarbeiten“ gemeint ist.

Ziemlich bald sind diese Apps dann wieder von unseren Smartphones verschwunden und wir haben uns auf eBay Kleinanzeigen konzentriert. Dort ist das Angebot gefühlt auch viel größer.

Wir haben zwar trotzdem noch eine Weile suchen müssen, aber jetzt sind wir schlussendlich ja fündig geworden.

Wie lange haben wir insgesamt gesucht?

So richtig intensiv haben wir uns nach unserem Roadtrip durch Schweden und Norwegen mit der Suche befasst. Also haben wir jetzt ungefähr ein halbes Jahr lang gesucht.

Die Idee bzw. der Wunsch danach ein eigenen Camper auszubauen schlummerte aber schon länger in uns. Unsere Rosalie mit der QUQUQ Box war z.B. schon ein erster und sehr schöner Schritt in diese Richtung.

Warum ist es jetzt doch kein alter Mercedes bzw. VW LT geworden?

Gaaaaanz am Anfang hatten wir eigentlich den Traum uns einen alten VW Bus (T2 oder T3) auszubauen. „Irgendwann machen wir das mal…“ haben wir immer wieder gesagt.

Mit der Zeit und mit der Erfahrung, die wir beim Campen sammeln konnten, stellten wir dann aber fest, dass uns ein Bus eigentlich doch zu klein ist. Also konzentrierten wir uns auf den Bereich Transporter, genauer gesagt auf Modelle wie z.B. den Fiat Ducato, Citroen Jumper oder Peugeot Boxer.

Dann kam das Freiheitsmobile-Treffen und dort stachen uns die alten Mercedes Transporter und die VW LTs (aus der gleichen Epoche) ins Auge. Spontan warfen wir Fiat und Co. über den Haufen und suchten nach den beiden anderen Herstellern.

Das war allerdings nur eine vergleichsweise kurze Phase und wir kehrten bald wieder zu den etwas jüngeren Ducato Modellen zurück. Hauptgründe dafür waren, dass wir noch möglichst lange etwas von diesem Gefährt haben wollten und unsere KFZ-Kenntnisse (besonders, wenn mal improvisiert werden muss) für Oldtimer wohl auf Dauer nicht ausreichen.

Zusätzlich wollten wir uns beim Ausbauen nicht nach den Vorgaben für eine Oldtimer-Zulassung richten. Somit wären viele Ecken der EU für uns nur über größere Umwege erreichbar, da wir ja nicht in Umweltzonen hätten fahren dürfen.

Das ist unser Ducato

Jetzt möchtest Du sicher langsam mal erfahren bzw. sehen wofür wir uns entschieden haben.

Fiat Ducato Camper Ausbau 01

Das ist unser Ducato im „Vorher“-Zustand.

Fiat Ducato Camper Ausbau 02

Es handelt sich hier um einen Fiat Ducato 15 2,8 JTD 244L (kann sein, dass die Reihenfolge eigentlich anders ist 😉 ), Baujahr 2005. Der Gute hat knapp 300.000 Kilometer auf der Uhr und wird von 128 PS angetrieben.

Noch weist hier zwar nicht wirklich viel darauf hin, dass ein Camper zwischen diesen Blechen schlummert. Aber in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten soll aus dem Ducato ein echtes Wohnmobil werden.

Die einzelnen Meilensteine und Zwischenstände werden wir natürlich festhalten und hier davon berichten.

Wir freuen uns wirklich sehr. ENDLICH kann es los gehen.

Hier geht es zum nächsten Beitrag: Camper Ausbau – Der erste Zwischenstand

Schon gesehen?  Camper Ausbau - Schrauben und Schrubben

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