VanSite: Wir testen das AirBnB für Camper

Camping & Roadtrips
Wir testen VanSite - Das AirBnB für Camper
Kostenloses TestangebotWeitere Infos am Ende des Beitrags.

Vor ein paar Wochen flatterte eine freundliche Mail in unser Postfach. Abgeschickt wurde sie von der Agentur Zeitdeck Media, die uns fragte, ob wir nicht Lust hätten VanSite auszuprobieren.

Lange Rede, kurzer Sinn. Am letzten November Wochenende verbrachten wir eine gemütliche und ruhige Nacht auf einem schönen Stellplatz zwischen Nord- und Ostsee.

Es ging aber nicht einfach nur darum, dass wir mal eine Nacht im Hohen Norden verbringen wollten, sondern auch um zu schauen, wie die VanSite App funktioniert und wie das mit den Buchungen überhaupt läuft.

In unserem Beitrag möchten wir Dir nun von unseren Erfahrungen berichten.

Was ist VanSite?

VanSite wird auch gerne mal das AirBnB für Camper genannt. Dabei handelt es sich um eine Plattform, auf der private Gastgeber Stellplätze anbieten, die dann von uns Campern gebucht werden können.

Die Plätze werden meist von Besitzern großer Grundstücke, Resthöfen oder auch Landwirtschaftlichen Betrieben angeboten. Über 500 Gastgeber sind schon dabei und bieten ruhige und schön gelegene Stellplätze an.

Auf die Idee für ihre Plattform kam das Team von VanSite, da sie selber Camper sind und immer wieder Probleme hatten schöne Stellplätze zu finden, ohne wild campen zu müssen. Ihr Ziel ist es naturnahes Camping für jeden zugänglich zu machen.

Auch interessant: Das Team von VanSite im Interview

Wie funktioniert VanSite?

VanSite gibt es im Web (vansite.eu) und seit Juli 2021 auch als App für Android und iOS.

Für unseren Test und weil wir es auch generell praktisch finden, haben wir uns die App mal genauer angesehen.

VanSite App

Wie findet man einen Stellplatz?

Es ist ganz egal ob Du VanSite mit oder ohne App nutzt. Bevor Du eine ruhige Nacht in der Natur, oder zumindest ganz in ihrer Nähe, verbringen kannst, steht zunächst mal die Auswahl eines schönes Stellplatzes auf dem Plan.

VanSite Suche
VanSite App Karte

Die Suche kann entweder über das Suchfeld, oder über eine Karte gestartet werden.

Sobald Du ein hübsches Fleckchen entdeckt hast, kannst Du den Platz entweder direkt über die App buchen, oder eine Anfrage an den Gastgeber stellen.

Buchung über die VanSite App

Eine solche Anfrage stellten wir auch für unseren Übernachtungsplatz und bekamen schon kurz danach eine Antwort. Sehr praktisch finden wir, dass eine Zeitspanne angegeben wird in der mit einer Antwort zu rechnen ist. Bei uns ging es sogar deutlich schneller.

Bevor Du eine Anfrage stellen bzw. einen Platz buchen kannst, musst Du Dich noch bei VanSite registrieren und Deine Zahlungsdaten angeben. Das funktionierte bei uns schnell und einfach. Allerdings haben wir Paypal als Zahlungsmittel vermisst. Bei uns standen stattdessen Überweisung und Kreditkarte zur Auswahl.

Den Preis für eine Übernachtung können die Gastgeber übrigens selbst festlegen. Auf diesen kommt dann noch eine Gebühr von VanSite oben drauf. Klar, von irgendwas muss das Team von VanSite ja auch leben.

In unserem Fall hat die Übernachtung 15€ zzgl. 2,25€ VanSite Gebühr gekostet. Der Aufschlag hält sich somit also auf jeden Fall im bezahlbaren Bereich.

Da die Gastgeber ihre Preise selber festlegen, gibt es bei VanSite natürlich auch verschiedene Preise. Meist lagen diese grob um die 20€ Marke herum verteilt. Es waren aber Stellplätze dabei, die fast 50€ pro Nacht kosten sollten. Das wäre uns tatsächlich zu viel gewesen, aber in unserem Suchgebiet war das zum Glück auch nur eine Ausnahme.

Unser Stellplatz in der Nähe von Sollerup

Nachdem unser Gastgeber die Anfrage über die VanSite App bestätigt hatte, konnte das letzte November Wochenende kommen.

Dieses hatten wir uns nämlich für den Ausflug in den (von unserem damaligen Standort aus gesehen) hohen Norden ausgesucht.

Natürlich gibt es Jahreszeiten, in denen sich die Natur etwas weniger “rustikal” zeigt, aber für uns hat auch der Herbst seine Schönheit. Und da wir in unserem Camper leben, wären wir auch ohne den Ausflug nach Schleswig Holstein in unserem WoMo gewesen 😉

Gemütlich ans Ziel

Wir düsten also durch das Hamburger Umland bis zur A7 und traten dort das Gaspedal durch. Mit schwindelerregenden 90km/h bewegten wir uns ins deutsche Flachland und ließen dabei unzählige “normalschnelle” Fahrzeuge an uns vorbeiziehen.

Für uns ist das die optimale Reisegeschwindigkeit. Wir haben unterwegs keinen Stress, verbrauchen weniger Sprit und kommen immer entspannt am Ziel an. Es dauert nur eben etwas länger.

Zur Erholung

Als wir in die Zufahrt zu unserem Stellplatz einbogen stellten wir fest, dass dieser seinen Namen von der Straße erhalten hatte, die zu ihm führte: Zur Erholung.

Als wir das Grundstück unseres Gastgebers erreichten, stand dieser ein paar Sekunden später auch schon freundlich lächelnd vor uns. Wir wechselten ein paar nette Worte und er verriet uns, wo wir den Stellplatz finden würden.

Leider war es schon zu dunkel um erkennen zu können, wo wir da eigentlich standen. Aber dafür hatten wir schon etwas worauf wir uns am nächsten Morgen freuen konnten.

Zwischen Feldern und Bäumen

Wir hatten eine kleine Wiese ganz für uns alleine. Nur das Haus des Gastgebers stand ein paar hundert Meter von uns entfernt. Dementsprechend ruhig und entspannend war auch unsere Nacht.

Am nächsten Morgen begrüßte uns zwar kein goldener Herbsttag, sondern eher Nebel und niedrige Temperaturen. Aber auch wenn sie zunächst etwas rau erscheint hat diese Szenerie eine gewisse Schönheit.

Herbstmorgen in Schleswig Holstein

Wir genossen zwei heiße Tassen Kaffee und machten uns dann auf den Weg unseren Stellplatz zu erkunden.

Wir standen mitten zwischen Feldern und Bäumen. Und auch wenn die Sicht durch den Nebel etwas getrübt war, hatten wir eine schöne Aussicht.

Herbstidyll

Trotz vorangeschrittener Stunde lag noch immer eine beruhigende Ruhe über diesem Ort. Wir hörten weder Straßenlärm noch sonst irgendwas. Schön 🙂

Herbstlich schöne Aussichten

Eine Zeit lang ließen wir unsere Blicke noch schweifen bis wir uns dann wieder auf den Weg zurück in den Hamburger Speckgürtel machten.

Unser Fazit zu VanSite

Die Idee hinter VanSite sagt uns sehr zu. Es ist quasi ein WinWin Konzept. Die Gastgeber können ihre eigenen Urlaubskassen etwas auffüllen indem sie andere Menschen bei sich Urlaub machen lassen.

Wir haben uns gut in der App zurechtgefunden und sind auf unserer Stellplatzsuche schnell fündig geworden. Eigentlich haben wir sogar mehrere schöne Plätze entdeckt. Aber wir können ja nicht überall gleichzeitig sein und haben uns den Rest einfach für später aufgehoben 😉

Die Buchung lief einfach und unkompliziert ab. Wir haben eigentlich nur vermisst auch mit PayPal zahlen zu können.

Zudem finden wir einerseits gut, dass die Gastgeber die Preise für ihre Stellplätze selber festlegen können. Andererseits führt dies aus unserer Sicht aber auch dazu, dass ein paar von ihnen schon recht tief in unsere Portemonnaies greifen möchten.

Daher wären Stellplätze dieser Art für uns zwar keine “Everyday”-Lösung, wir werden aber mit Sicherheit immer mal wieder ein paar kleine Alltagsfluchten über die VanSite App buchen.

Wenn Du also auf der Suche nach schön gelegenen Plätzen in der Natur sein solltest, können wir Dir VanSite auf jeden Fall empfehlen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Gerd von Zeitdeck und das Team von VanSite dafür, dass wir Eure Plattform ausprobieren durften.

Hinweis zum kostenlosen Testangebot: Als Gegenleistung für diesen Testbeitrag haben wir die Stellplatzkosten und die VanSite-Gebühr für unsere Übernachtung erstattet bekommen. Auf unsere Meinung hat das natürlich keinen Einfluss gehabt und es gab keine Absprachen bezüglich des Inhalts dieses Blogbeitrags.


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