Mit dem Wohnmobil durch Norwegen

Camping & Roadtrips
Leben im Wohnmobil - Unterwegs zuhause sein
Enthält Werbelinks.Weitere Informationen am Ende des Beitrags.

Als wir im Sommer 2018 mit unserem Caddy durch Norwegen getourt sind, gaben wir uns ein Versprechen: “Irgendwann” würden wir dieses Land auch mal in einem von uns selbst ausgebauten Wohnmobil besuchen.

Nach ziemlich genau drei Jahren haben wir dieses Versprechen nun endlich eingelöst.

In diesem Beitrag blicken wir noch einmal auf zwei wunderschöne Wochen Urlaub in einem atemberaubenden Land zurück, auch wenn diesmal nicht alles so lief, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Die ersten “Schritte” in Norwegen

Norwegen ist ein kleiner Schlingel und hat (zumindest auf unserer Route) sich auf den ersten paar Kilometern so eine Art “Ruhe vor dem Sturm”-Zone angelegt. Entlang der Autobahn und im untertunnelten Oslo ist es nämlich schon “ganz nett”, Norwegens wahre Schönheit sieht man aber erst, wenn man weiter ins Landesinnere vordringt.

Das macht das Land bestimmt um das Wow-Erlebnis zu verstärken, wenn man die Großstadt erst mal im Rückspiegel gelassen hat.

Zum Glück waren wir durch unseren ersten Besuch aber schon vorbereitet und haben uns nicht täuschen lassen.

Ein Kraftort zwischen Wasser und Felsen

Unser neuer Kraftort in Norwegen

Etwa eine halbe Tagesreise hinter Oslo entdeckten wir einen wunderschönen neuen Kraftort. Diesmal lag er zwar nicht so weit oben, wie sein Pendant bei unserem Norwegen-Trip in 2018, trotzdem spürten wir nach dem Aussteigen sofort wieder diese gewisse Energie.

Kraftort in Norwegen
Energie auftanken in Norwegen

Wir standen minutenlang einfach nur da, sagten kein Wort und blickten die Landschaft an. Zeitgleich fühlte es sich so an, als hätten wir uns an irgendeine Art von Ladegerät angeschlossen. So ähnlich wie das erste tiefe Durchatmen an der frischen Luft, nachdem man aus einem stickigen Zimmer gekommen ist… nur intensiver.

Kraftort in Norwegen - Cathi
Einfach nur in die Ferne blicken

Die neue Energie nutzten wir übrigens gleich um die Aufnahmen für unsere Roomtour zu machen.

Wir verbrachten insgesamt zwei Nächte in der kleinen Parkbucht, konnten uns dann aber doch noch losreißen (wenn auch nur schweren Herzens) um das Land weiter zu erkunden.

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Rückkehr an bekannte Orte mit einer kurzen Zwangspause

Cathi und Flo am Eidfjord

Wir wollten natürlich so viele neue Eindrücke wie möglich sammeln, aber es zog uns auch an Orte zurück, die wir schon während unserer ersten Tour besucht hatten.

Campingplatz am Ufer des Eidfjords

Unter Anderem quartierten wir uns wieder auf dem Sæbø Campingplatz am Ufer des Eidfjords ein und verweilten dort (mehr oder weniger freiwillig) ein paar Tage.

Campingplatz am Eidfjord in Norwegen

Nur ein kleiner Sturz…

Es ist wirklich schön am Eidfjord, aber eigentlich wollten wir dort höchstens eine oder zwei Nächte lang bleiben. Als wir aber, kurz nach unserer Ankunft, auf dem Weg zum Wasser waren, rutschte Cathi auf einem glatten Stein aus…

Sie spürte gleich, dass wohl etwas “kaputt” gegangen war. Und als der Fuß immer dicker und bunter wurde (andere Camper sagten schon: “…schau mal, da ist die mit dem Fuß…”), suchten wir ein Medical Center auf.

Cathis schlimmer Fuß

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an den freundlichen Campingplatz-Betreiber, der für uns die erste Kontaktaufnahme mit dem Medicenter managte.

Wir hatten es zwar irgendwie schon geahnt, aber es war leider tatsächlich mehr als nur eine Stauchung. Drei Bänder hatte es erwischt. Eines war ganz gerissen und zwei teilweise.

Da Cathi nun nicht mehr sooooooo gut zu Fuß war, beschlossen wir unseren Aufenthalt auf dem Campingplatz einfach noch etwas zu verlängern.

Nach ein paar Tagen fühlte Cathi sich dann aber, den Umständen entsprechend, fit genug um die Reise fortzusetzen.

Der Vøringsfossen und das Måbødal

Wenn wir schon in der Gegend waren, wollten wir auch nochmal einen Blick auf den Vøringsfossen und ins Måbødal werfen.

Voringsfossen und Mabodal

Und auch beim zweiten Mal ist der Anblick noch wahnsinnig beeindruckend. 145 Meter stürzt das Wasser hier in die Tiefe und fließt dann durch das “canyonartige” Måbødal.

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Das erste Mal “schlechtes” Wetter in Norwegen

Wie Du auf den letzten Bildern schon erkennen kannst, schwang die Wetterlage während der zweiten Woche unserer Reise um.

Wolkenverhangene Landschaft in Norwegen

Tatsächlich kannten wir Norwegen bis dato “nur” sonnig, warm und trocken. Nun sollte es aber wohl für uns an der Zeit gewesen sein auch mal die andere “Wetterseite” kennenzulernen.

Aber selbst mit wolkenverhangenem Himmel und literweise Regen, welcher aus diesem herabfällt, machte Norwegen für uns noch immer eine super Figur.

Wolkenverhangenes Norwegen

Bei diesem Wetter entwickelte die Landschaft gleich nochmal einen ganz anderen Charme. Rauher zwar, aber trotzdem schön.

Vielleicht war Mutter Natur aber auch einfach nur traurig, dass wir uns schon wieder auf dem Rückweg befanden, auch wenn wir diesen eher langsam angesetzt hatten.

Norwegen - Highway in den Bergen

Zwei Wochen Norwegen sind viel zu kurz…

In Norwegen gibt es so viel zu sehen, zu erkunden und es gibt so viele Momente des Innehaltens. Minuten in denen wir einfach nur dastehen und staunen ohne ein einziges Wort sagen zu können.

Kraftort Panorama

Und es fehlen uns auch jetzt teilweise noch die passenden Worte mit denen wir Norwegens Landschaften und deren Vielfalt beschreiben könnten.

Irgendwie versorgt uns dieses Land jedes Mal mit unheimlich viel Energie und Kraft. Als würden unsere Seelen dort auftanken können. Es lässt sich schwer beschreiben.

So wie schon bei unserem ersten Besuch, verging die Urlaubszeit auch diesmal wieder wie im Fluge. Wir haben zwar viel erlebt und gesehen, aber gefühlt traten wir nach einem Fingerschnipp auch schon wieder den Rückweg an.

Zwei Wochen sind einfach viel zu kurz für so ein abwechslungsreiches Land.

Reisen mit Schafen

In der zweiten Episode unserer Jean Show kannst Du übrigens auch ein paar Videos und Drohnenaufnahmen ansehen, die wir während unseres Urlaubs aufgenommen haben.

Warst Du auch schon mal in Norwegen? Was hat Dir dort besonders gut gefallen? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.

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